SCHÜLERBEITRÄGE


- Sekundarstufe 1 -


Klasse 1a - Bundeshausführung, 25.1.19 - Eindrücke

 

Wir erfuhren viel über die Architektur des Bundeshauses. Ich war erstaunt, wieviel sich der Architekt überlegte, beispielsweise, dass der National- und Ständerat sich auf derselben Ebene befinden, da sie auch in der Regierung gleich viel Einfluss haben. -Anja

 

Dass im Nationalratssaal alles übersetzt wird, ist kein Wunder. Bei 200 Personen könnte es schwierig werden sich zu verstehen. Im Ständeratssaal hingegen spricht jeder in seiner Muttersprache und dies durcheinander. Das war neu für mich und ich wüsste nicht, ob ich das alles verstehen könnte. -Isabel

 

Ich fand es sehr beeindruckend, wie durchdacht das ganze Bundeshaus gebaut wurde. In jedem Winkel findet man ein Detail wieder, dass die Schweiz und ihre Verfassung repräsentiert. Wussten Sie zum Beispiel bereits, dass der verarbeitete Sandstein von verschiedenen Orten stammt und sich so in der Farbe unterscheidet, da der Architekt ein Gemeinschaftswerk der ganzen Schweiz schaffen wollte? -Jael

 

Ich fand das “Gesetzentwurf-Beispiel” sehr interessant, dass wir uns für einmal wie richtige Ständeräte fühlen durften. Auch den Fisch im Gemälde im Nationalratssaal fand ich interessant. -Elisha

 

Ich fand es sehr toll, dass wir auch selber ein Beispiel machen konnten, für einen Gesetzentwurf. Wie gross der Aufwand sein muss um schlaue Argumente zu suchen und die dann zu präsentieren... Und im Ständerat muss man jede der vier Landessprachen können, um das zu verstehen. - Nicola

 

Mich hat es sehr beeindruckt, dass das Bundeshaus auf einem Schweizerkreuz gebaut wurde. Es war der „Grundstein“. Der Architekt holte sich auch die Inspiration der Kuppel vom Kapitol in Washington. Um das Bundeshaus zu bauen, brachte jeder Kanton Materialien mit, das beeindruckte mich sehr. Es ist also wirklich ein Gemeinschaftswerk der ganzen Schweiz. -Anna W.

 

Im Nationalratssaal hängt das Bild “die Wiege der Eidgenossenschaft”, das ein Genfer Namens Charles Giron gemalt hat. Der Maler soll gewusst haben, dass das Gemälde am 1. April eingeweiht wird und so erlaubte er sich einen Streich, der sich “poisson d’avril” nennt. Auf dem Bild zu sehen ist auch einen Engel mit einem Zweig in der Hand. -Ronja

 

Im Ständerat konnten wir wie ein eigenes Gesetz erstellen. Jemand brachte die Idee, dass wir selbstständiger in der Schule arbeiten können. Wir teilten und ins 2 Gruppen auf und suchten je nachdem in welcher Gruppe wir waren, pro oder kontra Argumente. Später trug jeweils eine Person aus der Gruppe diese vor. Nun stimmten wir ab, ob das Gesetz angenommen werden soll oder nicht. Mit einer grossen Mehrheit wurde das Gesetz angenommen. -Sarah

 

In der Eingangshalle des Bundeshauses stehen drei grosse Figuren. Diese stellen die drei Eidgenossen beim Rütlischwur dar. Das interessante daran ist, dass jede dieser Figuren 8 Tonnen wiegt. -Nicolo

 

In der zentralen Kuppelhalle zwischen den beiden Ratssäälen befinden sich zahlreiche symbolische Darstellungen zur Schweizer Geschichte, wie z.B die vier Landsknechte. Sie verkörpern die vier Landessprachen Italienisch, Rätoromanisch, Deutsch und Französisch. -Anna P.

 

Im Ständeratssaal machten wir mit der anderen Klasse ein kleines Spiel, bei dem wir 2 Gruppen gemacht haben. Die eine Gruppe war dafür, dass man während den Lektionen mehr selbstständig arbeiten möchte und die andere Gruppe war dagegen. Nachdem man die Gruppen gemacht hatte, hatten wir kurz Zeit uns in der Gruppe zu besprechen und Vor- und Nachteile zu finden. Am Schluss hatte die Gruppe, die dafür war, klar gewonnen.

-Timmaj

 

Die Bundeshausführung war sehr interessant, spannend und lehrreich. Den besten und lustigsten Teil fand ich beim Ständeratssaal. Wir, unsere Klasse aus Grosshöchstetten und eine andere Klasse von Bern, durften mal in die Rolle des Ständerats schlüpfen. Wir haben ein Thema genommen, uns in 2 Gruppen aufgeteilt und diskutiert. Danach haben wir unsere Meinung, Vorschläge den anderen präsentiert und auch abgestimmt.

- Marko

 

Beeindruckend fand ich die Architektur des Bundeshaus, da es aus Stein von den verschiedenen Kantonen gebaut wurde. Im Ständeratssaal durften wir dann auch gleich über unser erstes Gesetz abstimmen, und zwar über ,,selbstständiges Arbeiten in der Schule’’ was sehr klar angenommen wurde. Den Nationalratssaal fand ich sehr imposant, weil ich nie gedacht habe, dass er so riesig ist.

-Lisa

 

Das Bundeshaus ist aus Sandstein gebaut. Als es gebaut wurde, war das Kuppeldach sehr schön. Im Ständeratssaal sind die Stühle scho etwas älter und abgenutzt bis kaputt. -Janosch

 

Auf der Kuppel des Bundeshauses sieht man alle Kantone der Schweiz ausser den Kanton Jura. Dieser gehörte damals noch zum Kanton Bern, darum wurde er erst später neben der Kuppel hinzugefügt. - Noah

Zuerst besichtigten wir das Parlamentsgebäude. Dort erfuhren wir sehr viel über die Geschichte und über die Architektur des Bundeshauses. Danach hat die Führerin uns noch durch die National- und Ständeratssäle geführt. -Tim

 

Wir gingen beim Besuchereingang herein und mussten als erstes durch die Sicherheitskontrolle. Nach der Sicherheitskontrolle bekamen wir einen Audioguide, damit man die Führerin besser verstand. Die Führung ging durch die Eingangshalle, Nationalrats-/Ständeratssaal und am Schluss durch die Wandelhalle. -Fabian

 

Unsere Führerin erklärte uns von wo die Steine überall herkamen und warum sie alle eine andere Farbe haben, was mich sehr faszinierte.Zudem erfuhren wir einiges über den St. Gallischen Architekten, der sich von der amerikanischen Kuppel inspirieren liess und sie im Bundeshaus nach baute. Im Ständeratsraum einigten wir uns auf ein Thema und diskutierten in den einzelnen Gruppen und stimmten schlussendlich darüber ab.-Simea

 

Als wir den Nationalratssaal angeschaut haben, sagte man uns, dass der Künstler des grossen Gemäldes sich einen Aprilscherz erlaubt hat und einen Fisch in seinem Kunstwerk versteckte. Auf den ersten Blick konnte man diesen überhaupt nicht sehen, erst als man das Gemälde genauer betrachtet hat, konnte man ihn mit etwas Fantasie erkennen. Es war sehr spannend und wir haben viel neues dazugelernt. -Noemi

 


Landschulwoche Realklassen in Gersau 2018


- Kindergarten -


Rückblick Kindergartenmusical vom Kindergarten Stegmatt

Ausgehend von einem Hör- und Bilderbuch kreierte die ganze Klasse zusammen mit mir ein Musical nach der Geschichte der «Bremer Stadtmusikanten». Nachdem sie den Inhalt gut kannten, durften die Kinder die Rollen selber aussuchen. Rasch konnten sie sich mit den Hauptprotagonisten «Esel, Hund, Katze, Hahn und den frechen Räubern» identifizieren. Während des Unterrichts entstanden mit den Ideen der Kinder alle Szenen. Musikalisch wurde das Musical von Allen mit Liedern und Musikinstrumenten untermalt. Jede Vorstellung war einzigartig, da die Kinder ihren Text dem Inhalt nach improvisierten. Die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten faszinierte die Klasse und liess die Kinder in eine märchenhafte Welt der sprechenden Tiere und gefährlichen Räuber eintauchen.

 

Lied: «Luter wüeschti Räuber simer,

all Tag frächer, all Tag schlimmer.

Wär it Nöchi chunnt, dä reuts,

mir si Manne mit Schnöiz!

Hejo, rennet nur dervo,

um üs ume machts päng, päng, päng,

hejo fertig ischs mit öich,

 

krks und schnäderi gäng, päng! 


- Sekundarstufe 1 -



Landschulwoche 1b in La Chaux-du-Milieu

 

Montag, 10.09.18

 

In morgendlicher Frische starteten wir sehr gespannt und aufgeregt auf die folgende Woche in die Landschulwoche. Von Grosshöchstetten bis nach Konolfingen fuhren wir mit dem Zug und stiegen dann in Konolfingen um auf den Zug nach Bern. Nach einer 20 minütigen Pause nahmen wir einen überfüllten Zug nach Neuenburg, von dort aus fuhren wir mit dem Bus nach la Chaux du Millieu.

Dort fiel uns das erste Mal auf, dass wir wahrscheinlich unsere Französischkenntnisse hervornehmen sollten. 

Als wir nach der ca. 2h Reise in La Chaux-du-Milieu ankamen, führte uns Herr Hodel durch unser Lagerhaus für die nächsten 5 Tage. Danach durften wir voller Vorfreude unsere Zimmer beziehen. Die Mädchen und die Jungen hatten je ihr eigenes Massenlager. 

Um das kleine Dorf kennenzulernen, starteten wir um ca. 11 Uhr mit einem Foto-OL, nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten. In 2er-Gruppen begaben wir uns in dieses Abenteuer. Im Abstand von ungefähr einer Minute gingen wir mit Blättern und Schreibzeug los. Die Blätter waren mit Fotos bedruckt, die wir im Dorf suchen mussten. So kamen wir im ganzen Dorf ein wenig herum und lernten es somit besser kennen. Als wir den gesuchten Ort gefunden hatten, mussten wir jeweils eine Frage dazu beantworten. Am Schluss wurde ausgewertet, wer gewonnen hatte. Am Mittag gab es eine leckere Lasagne, um uns für die Wanderung am Nachmittag zu stärken.

Nach einem leckeren Zmittag führte uns unsere Reise weiter in den Hochmoorlehrpfad, wo wir eine kleine Tour von 45 min durchliefen.Moore sind raue, karge und unzugängliche Landschaften, nicht Wasser und nicht Land. Niedermoore sind nährstoffreich und bilden sich aufstauendem Untergrund durch das Verlanden stehender Gewässer und im Überschwemmungsbereich von Wasserläufen. Hochmoore entstehen dagegen oberhalb des Grundwassereinflusses und werden nur durch nährstoffarmes Regenwasser gespeist.Auf dem Weg mussten wir immer wieder informative Texttafeln durchlesen um das vorbereitete Quiz von zwei Mitschülern zu beantworten. Nachdem wir die Fragen mehr oder weniger beantwortet hatten , ging es weiter zu unserer “Brätlistelle“, wo wir den Abend ausklingen liessen.

 

Dienstag, 11.09.18

 

Zu früh am Morgen begann unser zweiter Tag auf den Creux du Van. Die Wanderung begann sehr steil, doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Wir alle genossen den weiten Ausblick und die Beobachtung von Steinböcken.Diese imposanten Steinmauern sind etwas sehr Beeindruckendes, da sie sich auch weit erstrecken. Oben angekommen gab es auch ein Restaurant mit einem WC J. Der Handyspeicher von vielen war nach diesem Tag auf jeden Fall um Einiges voller. Obwohl sich die Mehrheit der Schüler etwas davor gescheut hat diesen Berg zu besteigen, sind wir alle sehr erfreut zurückgekommen. Mit diesem Erlebnis wurde uns bewusst, dass wir in einem wunderschönen Land wohnen dürfen. Diese Wanderung ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Auch das Wandern um den Kessel am Abgrund ist ein einmaliges Erlebnis, das man nicht verpassen darf. Ich würde Ihnen aber auf jeden Fall vorschlagen sich genug Zeit einzuplanen, da es sehr viel Kraft braucht um diesen Berg zu besteigen. Die ganze Wanderung war für uns alle ein unvergessliches Erlebnis und ist uns dank guter Musik und guten Gesprächen trotzdem nicht so lange vorgekommen.

 

 

Mittwoch, 12.09.18

 

Am Mittwochmorgen besuchten wir den Seilpark in Neuenburg. Wir bekamen eine kurze Einführung und konnten dann auch gleich starten. Uns standen verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Verfügung: von gelb zu grün, über blau und rot bis zu schwarz. Zudem gab es einen freien Fall und eine Zick-Zack Route. Diese Route bestand aus mehreren „Seilbähnchen“. Wir starteten bei den einfacheren Routen in kleineren Gruppen, damit auch alle mit einem sicheren Gefühl in dieses Abenteuer starten konnten. Ein paar Mal schlugen unsere Herzen schon etwas schneller, aber wir machten einander immer wieder Mut. Insgesamt kletterten wir 3 Stunden wie kleine Äffchen herum. Zum Schluss wagten sich ein Paar auch auf die schwarze Route und somit auf die schwierigste. Und auf einmal hiess es auch schon abschliessen und es ging weiter zum nächsten Abenteuer: Stand-Up-Paddeln. Das Klettern war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis für uns alle und hätte natürlich auch wiederholungsbedarfJ. Wir alle können diesen Seilpark nur weiterempfehlen, da es für klein bis gross etwas zu entdecken gibt.

Am Nachmittag konnten wir uns abkühlen durch das Baden im Neuenburgersee. In zwei Gruppen konnte man auch Stand-Up-Padeln (SUP). Wir waren sehr gespannt, aufgeregt und unsicher, da viele von uns es noch nicht gemacht hatten. Während 45 Minuten versuchten wir, so gut wir konnten, auf unseren Brettern zu bleiben. Mit der Zeit konnten wir es immer besser. Zurückblickend war es ein tolles, lustiges, wackelndes und nasses Ereignis. 

 

 

Donnerstag, 13.09.18

 

Am Donnerstag standen die Frühaufsteher von uns um 5 Uhr auf, um den Sonnenaufgang auf dem Grand Sommet-Martel schauen zu gehen. Als alle wieder im Haus waren, ging es auch gleich weiter. Wir liefen zum Col-des-Roches, um dort die unterirdischen Mühlen anschauen zu gehen. Zuerst besuchten wir dort das Museum und danach ging es mit einer Führung weiter. In den Mühlen unten war es ca. 7°C kalt, sodass wir unsere Wintermützen und Jacken anziehen mussten. Die Führung war spannend, da die Führerin viel über die Geschichte erzählte, wir aber auch Vieles gerade live sehen konnten. Nach der Führung gingen wir mit dem Bus zurück ins Lagerhaus und assen Mittagessen. Danach sollten wir in unseren Gruppen produktiv sein, doch alle waren sehr müde, sodass wir ein Mittagsschläfchen vorzogen, um am Nachmittag wieder fit zu sein.